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 Thursday, January 31, 2008

Um im Kampf um die Gunst des Kunden zu bestehen, erweitern immer mehr Notebook-Hersteller ihr Portfolio. Erst ging es in Richtung Gaming-Notebooks - wo unter anderen ASUS, MSI und HP kräftig mitgewirkt haben - nun geht es in Richtung Preiskampf. Und für den Markt, auf dem ASUS mit dem EeePC mit einer Innovation punkten kann, belebt HP nun die Marke Compaq wieder.

Compaq war einer der größten Computerhersteller der Welt, bevor HP den US-Konzert 2002 für stolze 19 Milliarden Dollar schluckte. In England, Frankreich und den USA konnte die Marke überleben, in Deutschland war sie schlichtweg nicht etabliert genug. Nun zieht HP die Marke für anfänglich drei Produkte wieder aus dem Hut.

Die Books Compaq Presario A900 und  Compaq Presario C700, sowie der Desktoprechner Compaq SE5300 sollen den Privatanwender durch günstige Anschaffungspreise beglücken. Der A900 kommt für 699 Euro Preisempfehlung des Herstellers mit einem 17" Monitor, Intel CPU, einer 250GB großen Festplatte und 2GB Arbeitsspeicher. Der kleinere C700 erhält für 599 Euro einen 15" Schirm und ist damit erheblich mobiler. Beide Books haben übrigens WLAN, drei USB-Ports und einen DVD-Brenner. Der Desktop soll im Übrigen nur 399 Euro kosten und - ebenso wie seine mobilen Brüder - mit Windows Vista Home Premium bestückt sein.

Damit hat HP nun - im Gegensatz zu seinen Mitbewerbern - eine Marke wiederbelebt, die in Deutschland ruhig etwas für Wirbel sorgen, ja sogar mit „Schweinepreisen" die Konkurrenz auf die Palme bringen kann. Wenn die Notebooks die gleiche Qualität aufweisen, wie die „großen Brüder" von HP, dann hat in diesem Kampf jedoch einer gewonnen - und das ist der Kunde.

mcmatten - Thursday, 31. January 2008 15:15:16  #   
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 Wednesday, January 30, 2008

Als hartnäckiger Apple Fan geht an iTunes eigentlich nichts vorbei. Für den iPod ist es ohnehin die Pflichtstoftware und dank Coca Cola Coins lässt sich sogar der ein oder andere Song kostenlos abstauben. Als darüber hinaus aber noch hartnäckigerer Musikfan, freut Bewegung auf dem Markt jedoch noch mehr - da winken schließlich sinkende Preise.

So habe ich auch die Nachricht mit freudigem Herzklopfen aufgenommen, dass auch Amazon nun endlich weltweit  freie MP3s (also nicht kopiergeschützt) verkaufen will. Mehr als 3,3 Millionen Songs kommen dann DRM-frei auf iPod, iPhone, Zen und wie die Kollegen alle heißen. In den USA starten mehr als eine Millionen Songs (darunter auch einige aus der Top100-Liste) für 89 Cent, alle anderen gehen für 99 Cent über die virtuelle Ladentheke. Komplette Alben sind ab 5,99 Dollar, maximal aber 9,99 Dollar zu haben. Damit wir der iTunes Preis - gerade bei einigen Alben - gut geschlagen.

Die Dateien kommen übrigens angeblich in 256 kbit/s, was für die meisten Nutzer nicht nur reichen sollte - der Unterschied zu einer normalen CD wird vielen nicht auffallen.

Ich bin gespannt, wann Amazon mit dem Angebot auch in Deutschland startet und vor allem, wie die Preise dann strukturiert sind. Apple schlägt in Europa ja immer einige Prozente drauf - hoffentlich rechnet Amazon mit dem aktuellen Dollarkurs, auch wenn meine Musiksammlung dann wohl explodieren wird...

mcmatten - Wednesday, 30. January 2008 11:55:24  #   
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 Monday, January 28, 2008

Mit den neuen Grafikkarten HD 3850 und HD 3870 hat sich AMD schon wieder stabil im Mittelklasse-Bereich der Grafikkarten zurückgemeldet und bietet eine Menge Grafikleistung für vergleichbar wenig Geld an. Für alle, die bereit sind, für einen ordentlichen Leistungsschub auch ein paar Dollars draufzulegen, bietet AMD nun die HD 3870 X2 an und meldet sich damit im High-End-Markt zurück!

Die HD 3870 X2 vereint zwei HD 3870 Grafikkarten auf nur einer PCI-Express-Karte . Jede GPU hat 512MB GDDR3 Speicher - somit stehen der Karte 1GB Grafikspeicher zur Verfügung. Die zwei Prozessoren sind direkt auf dem Board über eine CrossFire Brücke verbunden, verhalten sich also im Prinzip so, wie zwei seperate HD 3870 Karten im CrossFire-Modus auf einem entsprechenden Mainboard.

Es ist durch diese Bauweise also sogar möglich, zwei HD 3870 im CrossFire zusammenzuschalten und damit die Kraft von vier Grafikprozessoren zu nutzen. Hierfür fehlt allerdings zurzeit noch der Treiber, der jedoch noch im Februar nachgelegt werden soll.

Die HD 3870 X2 bietet weiterhin die neueste ATI Avivo HD Technologie für bessere Video-Wiedergabe und hat - ebenso wie die letzte Woche vorgestellten Karten - bereits einen integrierten UVD (Unified Video Decoder) für die hardwarebeschleunigte Dekodierung von Blu-ray und HD-DVD.

Der Speichertakt der Karten wurde auf jeweils 900MHz gedrosselt, womit ein effektiver Speichertakt von 1800 MHz zur Verfügung steht, der Chiptakt ist auf 825MHz angehoben. Natürlich haben hier auch wieder die einzelnen Hersteller die Freiheit, ein wenig „herumzutakten" und übertaktete Versionen anzubieten.

mcmatten - Monday, 28. January 2008 11:43:00  #   
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 Wednesday, January 23, 2008

Mit dem heutigen Tag hat AMD seine neue Grafikkartenriege (fast) vervollständigt. Zu den Gaming-Karten HD 3850 und HD 3870 ist die 3400- und 3600-Serie gekommen, die sich sowohl an Einsteiger, als auch (und das ganz besonders) Media-Center-Fans richten.

Die Grafikchips sind im 55nm-Verfahren gefertigt und sollen damit besonders stromsparend sein, oder anders ausgedrückt eine höhere Leistung pro Watt bereitstellen. Einige HD 3450 Karten werden bereits passiv gekühlt angeboten  und ermöglichen so ein besonders ruhiges Arbeiten.

Die DirectX 10.1-Unterstützung ist - allein von der Leistung her - sicherlich eher für die zukünftigen Besitzer einer HD 3650 interessant. Aber auch Käufer einer Karte aus der HD 3400 Serie haben die Chance auf ein Mehr an Performance. Dank ATI CrossFireX und ATI Hybrid Grafik lassen sich die Karten mit der onBoard-Grafik von kompatiblen AMD 7-Serie Chipsätzen koppeln und so zu mehr Power zusammenschalten. Es sind also nicht zwei gleiche Grafikkarten notwendig, wobei man ehrlich sagen sollte. Crysis wird sich damit eher nicht spielen lassen.

Wie auch bei den großen Karten, bieten die Neulinge Dolby Digital Surround Audio über HDMI, womit wirklich nur ein Kabel zum LCD-Fernseher notwendig ist. Um in den vollen Genuss von neuen BluRay und HD-DVD Filmen zu kommen, bieten die Karten dank UVD-Technologie (Unified Video Decoder) die volle 1080p-Unterstützung, also FullHD. Damit machen sie sich zu den perfekten Karten für Media-Center und wenn man einmal die aktuellen Preise für BluRay und HD-DVD Laufwerke anschaut, dann hat diese günstige All-in-One Lösung von AMD noch für einen leistungsstarken HTPC mit Schnäppchen-Faktor nur noch gefehlt.

mcmatten - Wednesday, 23. January 2008 12:29:06  #   
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 Friday, January 18, 2008

Bereits im letzten Jahr, pünktlich zur den WCG Finals 2007 hatte Razer eine neue Tastatur als auch ein neues Headset (Piranha) vorgestellt. Die Rede ist natürlich von der Lycosa. Die ersten (Key)Boards mit deutschem Layout sind ausgeliefert, somit kann ich inzwischen auch zu den glücklichen Besitzern einer Razer Lycosa zählen. Die „alte“ Tarantula ein Stück zur Seite geschoben und ausgepackt das gute Stück.

„Wow“ – also selbst gerade ausgepackt wirkt das Keyboard schon recht imposant. Es fehlt eigentlich noch eine batteriebetriebene Unterbodenbeleuchtung um das Gesamtbild abzurunden. Aussehen ist jedoch nicht alles, weiß selbst der Volksmund. Angeschlossen, Treiber installiert (die auch unter Vista laufen), los geht’s!

Die ersten Tippversuche erweisen sich als gehemmt. Die AntiRutsch-Beschichtung der Tasten fühlt sich recht eigen an, es lässt sich auch schwer in Worte fassen. Die Tasten liegen auch etwas enger zusammen als beim „Vorgänger“. Die Anschlagsfedern leisten allerdings beste Arbeit, etwas schneller gegenüber der Tarantula, was mehr APM (Aktionen pro Minute) zulassen – WC3 Spieler wird es erfreuen.

Ein Blick auf das Touchpad geworfen. Hm, Play, Pause, Stop, vor und zurück, laut und leiser, Lämpchen. Lämpchen?! Geile Sache, wenn ich die Beleuchtungseinstellungen der Tastatur direkt und unkompliziert verändern kann. Natürlich ging mein erster Druck direkt auf die Lampe *pitsch* nett – die Tasten gehen aus und WASD erleuchtet in hellem. Es wird die Fraktion der Numblock-Spieler zwar nicht unbedingt erfreuen, aber die Masse spielt inzwischen ohnehin WASD (wie ich auch). Nach erneutem, gezielten Fingerschwung auf’s Lämpchen, wurde es zappenduster – aus die Maus Tastenbeleuchtung. Eine Option die zwar selbstverständlich, jedoch nicht wirklich von Nöten ist. Die Buchstaben lassen sich ohne Beleuchtung nicht unbedingt gut erkennen, was den meisten Gamern Gleichgültigkeit entlocken dürfte. Wer jedoch in seinem Umfeld noch jemanden hat, der via 2-Finger-Adler-Suchsystem seine Eingaben erledigt, wird ein neues Schild der Sicherheit gefunden haben.

Genug Fingerabdrücke auf dem Touchpad hinterlassen – es funktioniert einwandfrei. Auch die mitgelieferte Software wirkt edel verpackt, was das Ganze abrundet. Unter der Haube zeigt sich das typische Razer-Konfigurationsmenü, welches es dem Benutzer (muss ja nun nicht immer für’s Zocken sein) ermöglicht innerhalb von 10 Profilen, seine Tasten (alle!) frei zu konfigurieren. Zehn ist eine runde Zahl und reicht dicke aus. Das Belegen der Tasten mit Makros ist weiter nicht schwer und ist ebenfalls von der Tarantula bereits bekannt. Nettes Gimmik ist allerdings die „Gaming-Option“ – die eine Deaktivierung der Windows-Taste zur Folge hat. Und DAS ist eine Option, auf die viele lange gewartet haben, was auch das Ausbauen und Wegwerfen der Taste erspart ;)

Fazit: Unterm Strich ist die Razer Lycosa ein durch und durch gelungenes Produkt. Die Kinderkrankheiten, wie bei der Tarantula anfangs, sind abgelegt. Die Tastenreaktion ist äußerst schnell, es lässt sich nach etwas Eingewöhnung gut darauf kommunizieren und spielen. Einzige echter Wehmutstropfen ist, dass ich bisher nicht rausgefunden habe, wie und ob ich den Sound auch „instant mute'n“ kann. Gut, solche Allüren kann eigentlich nur ein Gamer haben, aber für den ist die Tastatur nun mal gemacht. Der Preis liegt im "Normalbereich" für Gamingtastauren – sogar 50 Euro weniger als die Tarantula zum Release (die kostete 130€ im besten Fall).
Wer aber nicht aktiv zockt und auf APM oder Anti-Ghosting verzichten kann, wird auch ohne Lycosa auskommen – ich allerdings nun nicht mehr … ;)

CiT - Friday, 18. January 2008 11:26:35  #   
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 Thursday, January 17, 2008

Bevor ich mich dem Jetlag gänzlich entziehe, den normalen Rhythmus wiederfinde und mit einem letzten Bericht über Vegas - speziell die unglaublich coole Beatles Show des Cirque du Soleil - schreiben kann, müssen einfach einige Worte zum neuen MacBook Air fallen. Vor einem Jahr revolutioniert Apple mit dem iPhone die Mobilfunkwelt und nun wird „einfach mal so" das dünnste Notebook der Welt aus dem Hut gezaubert.

Über die technischen Daten muss man - nach all der Aufregung, die seit Dienstag durch die Foren und Portale ging - kaum noch sprechen. Ein erwachsener Prozessor - Core 2 Duo mit 1,6 bzw. 1,8 GHz - bekommt 2 GB Arbeitsspeicher zur Seite gestellt. Die Daten finden entweder auf einer 80GB Festplatte (wie im iPod classic) oder auf 64GB SSD-Speicher Platz. Für die Grafik sorgt ein onBoard-Chip von Intel, die Anzeige übernimmt ein 13,3" TFT mit LED-Technik.

Nun, der eigentliche Witz am dünnsten Notebook der Welt ist, wie könnte es anders sein, seine Abmessungen. An der dicksten Stelle 1,94cm hoch, an der dünnsten gerade einmal 4 Millimeter.

Doch dafür musste Apple einige Kompromisse eingehen, die in den Foren - wie so oft bei Neuvorstellungen von Apple - für Aufregung sorgen. Während es möglich war, durch die Verkleinerung des Prozessors durch Intel, einen leistungsstarken Prozessor einzubauen (auch wenn er MacBook Pro Benutzern sicherlich erstmal nur ein müdes Lächeln entlockt), musste gerade bei den Anschlüssen gespart werden. Noch dazu war „natürlich" kein Platz mehr für ein optisches Laufwerk.

Da Apple für 99 Euro ein externes Superdrive mit anbietet, das über USB angeschlossen werden kann und auch superflach ist, kann der Nutzer die eine Hürde nehmen. Denn sind wir einmal ehrlich, wer ein supermobiles Notebook haben will (das MacBook Air wiegt übrigens nur 1,3 kg), möchte unterwegs keine Programme installieren, Spiele spielen oder CDs rippen, sondern einfach nur arbeiten. Office Applikationen, im Internet surfen oder über VPN in der Firma werkeln.

Viele potenzielle Käufer bemängeln, gerade weil das Superdrive über USB angeschlossen werden muss, dass Apple dann nur einen USB-Anschluss eingebaut hat. Aber sind wir doch einmal ehrlich - was bräuchte ich denn noch? Eine Maus? Wer unterwegs ist, wird doch - gerade bei den geringen Preisen für Peripherie - auf eine Bluetooth Maus zurückgreifen. Das ist doch ohnehin viel bequemer, als das ewige Kabelwirrwar. Das reicht doch schon zu Hause auf dem Schreibtisch. Gut, eine externe Festplatte könnte noch wichtig sein. Doch sind wir auch hier einmal ehrlich zu uns selbst. Ein USB-Stick mit 4GB (oder auch mehr) kostet wirklich nicht die Welt und ist für die meisten Dinge ausreichend. Zumal: Es werden doch ohnehin immer mehr Applikationen ins Web verlegt. Die Mails finden auf dem Exchange- oder IMAP-Server Platz, Daten können auf dem .Mac-Account oder bei einem der vielen anderen Anbieter liegen und durch die aktuellen Datenspeicher von D-Link, Netgear und Co kann man auch bequem auf die Daten zu Hause zugreifen - Internet gibt es schließlich mittlerweile fast überall.

Thema Maus: Hier gibt es schließlich noch eine Sache zu erwähnen. Das eingebaute Touchpad des MacBook Air unterstützt Multitouch, ähnlich wie das iPhone. Benutzt man wirklich noch einen digitalen Nager, wenn man mit zwei Fingern auf dem Pad viel schneller zum Ergebnis kommt? Ich nutze an meinem MacBook Pro schon keine Maus, bediene Photoshop und Co mit dem Touchpad. Und das kann noch keine „Gesten".

Was mich vielmehr verwundert ist, dass es kaum Beschwerden zur Akkuproblematik gibt. Während dies beim iPhone noch ein großes Thema war (bei beiden Geräten kann der Akku nur durch den Apple Support ausgetauscht werden, da fest verbaut), hört man hier beim MacBook Air gar keine Beschwerden. Hm, vielleicht, weil es beim iPhone gar keine Probleme gibt?

Gut, auch ich habe sowohl beim iBook, als auch beim MacBook Pro in die sprichwörtliche Porzellanschüssel gegriffen und musste insgesamt drei Mal am Akku-Austausch-Programm teilnehmen. Dies wäre beim MacBook Air äußerst ärgerlich, da Apple für den Tausch des Akkus 5 Tage angibt - aber das wäre auch wirklich Worst-Case, oder?

Zusammengefasst ist es einmal mehr sehr lustig, wie Apple wieder polarisiert und den  IT-Markt durcheinander würfelt. Niemand weiß so recht, wofür er dieses Notebook braucht, möchte es aber haben. Da muss man natürlich Dinge finden, die einen stören - sonst müsste man es ja wirklich kaufen. Und dann auch noch von Apple - die mit dem anderen Betriebssystem... Ganz ehrlich, wenn ich gerade 1700 Euro übrig hätte, es wäre meins. Halb so schwer wie mein MacBook Pro und schnell in jeder Tasche verstaut. Einzig der nicht vorhandene Firewire-Anschluss fehlt mir. Man gut, dass ich kurz vor Schluss auch noch eine Sache gefunden habe, mit der ich überhaupt nicht leben kann. Oder doch...?

mcmatten - Thursday, 17. January 2008 15:20:42  #   
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 Sunday, January 13, 2008

Wer später ins Bett geht, kann auch früher aufstehen. Und unter den grandiosen Eindrücken von KÀ ging es dann auch schon nach einer arg kleinen Mütze Schlaf um 5:30 Uhr in der früh raus, um den Bus in die Wüste zu kriegen. Ja, in die Wüste schicken, das ist wohl das richtige Wort.

Ein kauziger Fahrer sammelte neben uns noch acht weitere Mitstreiter ein, die auf die besten Fotos ihres Lebens und eben auch die unglaublichen Eindrücke eines Weltwunders hofften. Mit 14 Stunden war dieser Trip angesetzt - am Ziel sollten wir nur wenige davon haben, um uns einen Eindruck zu verschaffen.

Den ersten Halt am Hoover Damm konnten wir nutzen, um einige Fotos im Hellen zu machen. Denn bei der Rückkehr wird sicherlich schon finstere Nacht sein. Generell ist es schon lustig, dass hier um 6 Uhr in der früh blitzartig die Sonne aufgeht, um 16 Uhr aber schon wieder Anstalten macht, eben so schnell wieder zu verschwinden.
Ein wenig schade war es schon, dass der Damm gerade so wenig Wasser aufhält, sonst hätte er sicherlich noch mächtiger gewirkt.

Ab in den Bus und weiter ging‘s. Ein kleines Stück über die Route 66, vorbei an einem originalen Route 66 Diner - oh wie gern hätte ich mich hier mal in so eine coole Sitzbank gesetzt - und wieder hinein in die Wüste. Die Felsen links und rechts wirken hier oft so unnatürlich, wie eine von Hand geschaffene Stadtmauer. Natürlich weiß man, dass dem nicht so ist, aber es wirkt dennoch einfach irre. Ganz besonders natürlich, weil nach dem Blizzard am vergangenen Montag noch immer ein wenig Schnee liegt, was sich auch bis zum Ziel so weiter hinziehen sollte. Eigentlich irre, bringt man mit dieser (oder generell einer) Wüste doch zumeist unglaubliche Hitze in Verbindung.

Nach mehr als sieben Stunden Fahrt war es dann geschafft. Wir packten unsere Lunchpakete und vergaßen sie in dem Moment, wo wir an den Bäumen vorbeischauen konnten, sofort wieder. Da lag er also vor uns, der Grand Canyon. Weltwunder, wahrhaftig! Am southern rim sahen wir nun eine der tiefsten und breitesten Stellen des Canyons. Nein, es war nicht möglich bis zum Grund zu schauen und man ist kaum in der Lage abzuschätzen, wie weit es bis zum anderen Ende ist.
Heftiger Wind pfiff uns um die Nasen und doch war es das Beste, was uns passieren konnte. So war er begleitet von strahlendem Sonnenschein - nicht jedoch von einer einzigen Wolke! Fast drei Meilen konnten wir nun am Canyon entlang gehen, unsere Speicherkarten voll machen, um zu Hause noch einmal in Ruhe genießen zu können. Ganz ehrlich - vor Ort begreift man nur schwer, was hier vor einem liegt. „Hier fehlt ein ganz schön großes Stück Erde" - oh ja!

mcmatten - Sunday, 13. January 2008 17:45:52  #   
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Hey folks, es ist Sonntagmorgen in Vegas und selbst der Sonnenaufgang scheint hier größer, mächtiger und heller zu sein.

Wir hatten uns die letzten drei Tage richtig vollgepackt, nachdem wir auf der CES mit „business" fertig waren. Für einige war sicherlich die „andere" Messe, die in Vegas immer nach der CES stattfindet sehr interessant, wir wollten am Donnerstag jedoch mal hinter die Kulissen schauen, die Hotels von der Rückseite beobachten. So ging es parallel zum Strip durch die Querstraßen, wo wir nicht nur das Las Vegas Hofbräuhaus, sondern auch das Hard Rock Café und merkwürdige Stromleitungen entdeckten. Vielleicht sollten auch die Amerikaner einmal darüber nachdenken, diese unter die Erde zu packen :)

Der weitere Weg führte uns zur Fashion Show Mall, wieder zurück auf den Strip. Im Apple Store wollten wir uns etwas Zeit nehmen und schauen, ob das ein oder andere Produkt vielleicht nicht verfügbar ist und demnach nächste Woche auf der MacWorld in San Francisco neu vorgestellt wird. Spitze Bemerkungen und Fragen zu dem Thema quittieren die Mitarbeiter übrigens mit einem „Schauen Sie auf unsere Webseite, da erfahren auch wir alles neue..." Hm, nun... unbelievable.
Ein Mitarbeiter drehte dafür nun aber gleich den Spieß um. Ob es wahr sei, dass es in Deutschland ein 16GB iPhone gäbe, das hätten ihm Kunden erzählt. Und ob wir wirklich Steuern auf MP3s hätten. Das mit dem iPhone war schnell erklärt, natürlich haben auch wir nur 8GB Speicher in unseren Geräten, aber wie erklärt man einem Amerikaner die GEZ...?

Nun, zu fortgeschrittener Stunde - und bevor wir uns zur Vorstellung von noch entsprechend aufhübschen wollten - wussten sich unsere Mägen zu Wort zu melden. Eigentlich wollten wir ganz schick in ein Steakhaus - so war zumindest noch der Plan am Morgen. Da es nun schon wirklich spät war, ging die Reise jedoch in Richtung Subway. Welcher Teufel uns auf diesem Weg jedoch geritten hat, sei es der Name, der Heimatgefühle in uns ausgelöst hat, oder die Hoffnung, dass der Chilli Dog einfach unglaublich spicy war - wir kehrten bei Wienerschnitzel ein. Und lieber Leser - Wienerschnitzel hat nichts mit Schnitzel zu tun und ist die wohl größte Beleidigung für jeden Wiener. Nach zwei Bissen war klar: Salz mit Salz und Käse überbacken, der Rest schmeckt wie billiges Fleisch und ist zusammen mit dem „Chilli" das wohl ungesündeste, was jemals versucht hat, unsere Mägen zu besuchen. Nach jeweils zwei Litern Wasser ging es uns übrigens langsam wieder besser...

Wir mussten ja auch schließlich fit sein für . Im MGM erwarteten uns geniale Plätze und schon am Eingang waren skurril verkleidete Personen, die ein wenig an Fluch der Karibik erinnern, die Hauptattraktion und damit beschäftigt, die wartenden Menschen in eine Reihe zu bringen. Selbst das ist pures Entertainment hier in Vegas.

Wer in Deutschland schon einmal in Tanz der Vampire war, weiß, wie die Vampire plötzlich im Publikum auftauchen, ihre Zähne blitzen lassen. In KÀ ist es nicht anders. Nur wird hier vorher und auch in der Show auf riesigen Gerüsten herumgesprungen, über das Publikum geflogen und mit kreischenden Lauten auf sich aufmerksam gemacht, bevor es auf einem großen Schiff über die Bühne geht, die reissende See die Besatzung von Board wirft und eine riesige Bühne in sämtliche Positionen gedreht wird - einschließlich 100% Steigung, denn auch so kann man „bequem" weiterspielen.
KÀ zeigt akrobatisch eine Show mit klarer Trennung zwischen Gut und Böse, Hass, Sehnsucht - aber auch die Liebe und das Wiedersehen kommen natürlich nicht zu kurz. Als Hauptattraktion der Show lässt sich zweifelsohne das wheel of death nennen - aber davon habe ich ja schon ein Video hier „eingeschmuggelt" :)

mcmatten - Sunday, 13. January 2008 16:40:53  #   
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 Friday, January 11, 2008

Der heutige Donnerstag war vollgepackt mit „Äktschn", wie wir Amerikaner gerne wie unser Vorbild, dem Arnie, sagen. Aus diesem Grund gibt es auch erst reichlich spät und dafür reichlich kurz einen aktuellen Lagebericht. Da wir nämlich schon in wenigen Stunden im Bus aus Vegas heraus sitzen, ja, wir werden quasi in die Wüste geschickt, muss die kleine Mütze voll Schlaf noch mitgenommen werden.

Doch vorher noch einige wenige Worte. Vor einigen Minuten ging die großartige Show „" vom Cirque de Soleil im MGM Grand zu Ende und in aller Kürze muss man sagen: Wer in Vegas ist und diese Show verpasst, sollte lebenslanges Reiseverbot bekommen. Eine Show voll Energie und Akrobatik, eine Story gleichermaßen voll von Dramatik, ohne sich für die leisen Töne zu schade zu sein. Gut gegen böse, ohne billige Maskerade, sondern mit Identifikationsfiguren...

Und damit man sich auch vorstellen kann, wovon ich hier schreibe:

mcmatten - Friday, 11. January 2008 8:57:13  #   
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 Thursday, January 10, 2008

HP Preferred Partner 2008Wir haben hart an uns gearbeitet, telefoniert, gelernt, verhandelt, Disziplin gezeigt, aber die Arbeit hat sich durchaus gelohnt. Mit Stolz tragen wir nun den HP Preferred Partner Button auf der Brust!

Als Preferred Partner gehören wir nun zu dem elitären Kreis von Hewlett-Packard Fachhandelspartnern. Wir gehören nicht nur einer Minderheit von 5% der HP Partner an – NEIN, wir haben auch bewiesen, dass wir uns an die Standards von Hewlett Packard halten.
Wir bilden uns für euch fort, um jetzt als auch in Zukunft das nötige Know-How in HP Technologien vorweisen zu können und allzeit up to date zu sein!

Wir freuen uns über diese Auszeichnung, für euch heißt das eigentlich nur: noch mehr „saubere" Angebote! ;)

CiT - Thursday, 10. January 2008 14:10:37  #   
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Der heutige Mittwoch sollte ruhig werden, hatten wir uns vorgenommen. Lichter, Lautstärke, Lärm - die komplette Reizüberflutung in Vegas lässt auch oder gerade ein Landei nicht unberührt.

In Amerika muss man in große Shopping-Malls. Und da hier drüben ja alles immer ein wenig früher kommt, als bei uns zu Hause, wollten wir uns gleich von den amerikanischen Verkaufstalenten beeindrucken - aber hoffentlich nicht beeinflussen - lassen. Ziel des heutigen Tages war damit also eine genaue Prüfung des Las Vegas Outlet Center.

Die erste Hürde stellte gleich der Weg dar. Eigentlich eine ebenso lange (oder kurze) Strecke, wie aus dem Hotel bis zur CES, wollten wir wenigstens den Hinweg zum Center per pedes nehmen. Die Sonne schien aus allen Löchern und mit guter Laune zu allem entschlossen mussten wir feststellen: Es scheitert am Fußweg. Nur ein Highway, nichts weiter. Keine Chance auch nur ein Bein vor das andere zu setzen - also Taxi.

Im Center angekommen mussten wir wieder mit unserem Hauptfeind dieser Tage kämpfen. Der Reizüberflutung. Adidas, VANS, Levis und dazwischen einige kleine Verkaufsstände. Und alle werben hier mit riesigen Nachlässen. 25% Rabatt ist eher die Regel als die Ausnahme. Wir arbeiten scheinbar in der falschen Branche. IT-Zubehör suchten wir übrigens vergeblich - wahrscheinlich weil die wenigen möglichen Prozentpunkte Rabatt hier niemanden vom Hocker hauen.

Einen Vertreter von „Elektronik" haben wir dann aber doch noch gefunden. Bose hat sich nicht lumpen lassen und uns - als potenzielle Opfer entlarvt - in den Showroom führen lassen. Auf großer Beamerwand und über riesige Lautsprecher fegte uns ein Sound um die Ohren, der mir mit so einer Wucht nur von Livekonzerten bekannt war. Umso cooler, als sich dann die riesigen Lautsprecher als Papp-Attrappen herausstellten und nicht einmal Handteller große „Böxchen" zum Vorschein kamen. Der Subwoofer stand geschickt hinter einer Grünpflanze, die Surround-Lautsprecher hingen unscheinbar über(!) uns. Ein Wahnsinn! Gut, 4000 Dollar hatten wir spontan nicht mit, aber es muss ja auch Dinge geben, auf die man zu sparen bereit ist. 11 Stunden Rückflug geben sicher schon einmal genug Zeit um mit dem Für und Wider anzufangen..

Ein zweites Verkaufstalent, nach diesem Zauberkünstler, der kleine Boxen verstecken kann, zeigte sich nur wenige Zeit später. Plötzlich hatte ich einen Löffel Salz vom Toten Meer in der Hand und sollte meine Hände damit einreiben. Mein ungläubiger Blick über diesen Überfall war dann wohl Anlass für die vorsichtige Frage, ob ich ihn verstehen würde. Jaja, klar.. nur.. eine Ausrede war so schnell nicht gefunden und es half auch nichts. Die Hände wurden eingerieben - Wasser drüber. „Wie fühlt es sich an?" „Toll", entglitt es mir und ich dachte „Scheiße, jetzt hat er Dich!". Eine tolle Creme kam noch drüber und dann gab es auch was für‘s Gesicht - abgekürzt. Klar, glatte Haut, es scheint auch zu wirken - nur kommen wir zum Preis des Ganzen... 49 Dollar für das Eine, 49 für das Andere, 69 Dollar für das Letzte. Aber wenn ich die ersten beiden nehme, kriege ich das dritte kostenlos dazu. Natürlich, was auch sonst. Und während mein Mitstreiter Sebastian, der auch eingefangen wurde, darum kämpfte, die Flucht ergreifen zu können, versprach ich nur schnell, es mir zu überlegen...

Nun, letztenendes habe ich mir für den Gegenwert dann lieber eine Karte für die Cirque de Soleil Show LOVE gekauft. Macht zwar keine glatten Hände, ist aber sicher besser für die Ohren :)

mcmatten - Thursday, 10. January 2008 6:40:33  #   
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 Wednesday, January 09, 2008

Tag 3 in Vegas und die letzte Mütze voll Schlaf tat besonders gut. Dieser verdammte Jetlag bringt einen dann doch mehr durcheinander, als man denkt. Da wir gestern nur im Schnelldurchgang über die CES gehuscht sind, wollten wir uns heute noch einmal gemütlich, ja... , flanieren gehen. Außerdem fehlte uns noch ein Foto mit den hübschen Damen von D-Link, das wir hiermit als nachgeholt abhaken möchten.

Generell war heute viel mehr Betrieb auf der CES als gestern. Hersteller, wie zum Beispiel D-Link und Netgear präsentierten ihre Produkte in aufwändigen Präsentationen, Creative Labs bot sogar kleine Workshops an, um ihre Waren schmackhaft zu machen. Das mit Abstand lustigste Gespräch des Tages geht an meinen kleinen Besuch bei NVIDIA. Beim Telefonnummernaustausch passierte folgendes: „Oh, do you enjoy your iPhone?" „I love it! It‘s so much fun!", konnte nur meine einzige Antwort sein. Mir wurde kurz erklärt, dass es in den USA jetzt „jeder" hat - ich klärte auf, dass es in Deutschland aufgrund des doch gehobenen Preises nicht ganz so ist. Und nun kommt die Reaktion: „But... it‘s not even more than an iPod!" - hätte ich ihm nun erklären sollen, dass dieser vielen Deutschen auch zu teuer ist? ;)

Teil 2 - eine andere Welt

Da wir auf dem Hinweg die Monorail links liegen lassen haben - wir waren die paar Meilen zu Fuß wirklich schneller - ging es im Gegenzug bequem zurück. Die Miracle Miles Mall war das neue Ziel für den zweiten Teil des Tages und so wurde sich nur kurz frisch gemacht und los gings. Tja, es war so ein bisschen - ein bisschen wie bei Harry Potter. Man rennt gegen die Wand zwischen zwei Bahnsteigen und kommt in einer völlig neuen Welt raus. Hier wurde jedoch „nur" eine eigene Stadt gebaut. Perfekt gemalter Himmel an der Decke, der zusammen mit den mediterranen Fassaden so täuschen echt rüberkommt, dass als erstes die Jacke weg muss. Ein Schritt durch die Glastür und man ist im Urlaub, in einer anderen Welt...

Teil 3 - die unlösbare Aufgabe

Auf dem Heimweg ins Hotel stellte sich uns plötzlich eine überdimensionale Harley in den Weg und... nein, ganz so war es nicht. Wir hatten Hunger und diese Bar sah nun wirklich zum Anbeißen aus. Und was bestellt man sich im Harley Davidson Cafe? Natürlich Amerikanisch! Dass dann ein viel zu großer Burger, aufgespießt an einem Steakmesser mit gefühlten zwei Zentnern Pommes aufschlug, konnte doch niemand ahnen. Kurz gesagt: Wir haben es nicht geschafft aufzuessen und versuchten dem Kellner zu erklären, dass uns soetwas noch nie passiert ist. Niemand würde erwarten, dass wir es schaffen - sie wollen nur, dass wir es versuchen, war seine charmante Antwort.

Apropos Steve - wenn ihr Steve lest und sagt, dann müsst ihr mit den Händen so eine Bewegung machen, wie es ein DJ beim scratchen tut - nur eben mit beiden Händen. Also „Steeeeeeve" und dabei dezent mit den Händen hin und her wackeln.

Bevor der Abend dann seinen langsamen Ausklang nehmen durfte, mussten wir im Harley Cafe noch eine weitere kleine Hürde nehmen. Wir sollten an der Harley posen - all das wehren schien erst erfolglos zu bleiben, man bot uns sogar an, die süße Kellnerin mit aufs Foto zu nehmen. Wir hätten ihr wohl etwas dezenter hinterherschauen sollen...

 

mcmatten - Wednesday, 9. January 2008 5:41:02  #   
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Was ich gestern noch vergessen habe, möchte ich kurz nachreichen, bevor es in den Tastaturmarathon für den heutigen Tag geht. Aufgrund der zu langen Schlange am Monorail, haben wir auch am zweiten Tag in Las Vegas wieder die Füße benutzt und sind in bekannt sportlicher Art (wer jetzt lacht, hat für sein Leben lang bei mir verspielt) die „paar" Kilometer zurück ins Hotel gelaufen. Auf dem Wege gab es natürlich wieder einiges zu sehen und zu fotografieren, weshalb ich zur Verkürzung der Wartezeit - wobei jetzt in Deutschland eh Zeit zum Schlafen ist - die zweite Galerie vom Strip empfehlen möchte :)  

mcmatten - Wednesday, 9. January 2008 4:34:15  #   
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 Tuesday, January 08, 2008

Tag zwei in Las Vegas und irgendwie ist es immer noch ein wenig unwirklich. Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der CES. Und wenn auf dem Strip schon eine akute Reizüberflutung festgestellt werden kann, so ist es auf der Messe noch ein wenig extremer. Unglaublich viele Hersteller, von denen man (in vielen Fällen) noch nicht ein Mal im Leben etwas gehört hat, treffen auf große und namhafte Branchenriesen, die - bei vermutlich horrenden Standgebühren - einfach mal zeigen, wie Potent sie wirklich sind.

Wenn ich ehrlich die Frage beantworten soll, welches das beste Produkt ist, das ich heute gesehen habe, könnte ich nur lügen oder nach enorm langem Überlegen graue Haare bekommen. Nein, ein wirkliches Killerprodukt gab es irgendwo nicht. Bei vielen Herstellern ist NVIDIAs Enthusiast System Architecture ein großes Thema. Die Überwachung sich langsam und leise drehender Lüfter scheint besonders bei Gehäuseherstellern extrem anzukommen. Thermaltake legt - als wäre nichts dabei - noch dazu ein 1500 Watt Netzteil in die Vitrine und schenkt ihm, als wäre seine Existenz das Normalste der Welt, keine weitere Aufmerksamkeit. Zalman hingegen dremelt ein Loch aus einem Shuttle XPC, um dann stolz zu verkünden: „Das ist unser Lüfter auf der Grafikkarte!". Ob Shuttle dieses Experiment kennt?

Im PC-Sektor gab es nichts wirklich neues, auch wenn ich für diesen Satz erschlagen werde. Die großen Neuerungen sind bereits auf dem Markt oder kommen - das gute Beispiel EeePC - in Kürze zu uns. Wie stolz und froh auch Intel über dieses Produkt ist, hat man an der Präsenz des Zwerges auf dem Intel Stand gesehen, der extrem in Richtung Mobil und Gaming ging. Besonders den mobilen Bereich, seien es Mobiltelefone, UMPCs oder Notebooks, wollte Intel kommuniziert wissen. Gleich nebenan übrigens Microsoft, die auf einem Stand alles, vom Home Server über Windows und Office, bis hin zu Gaming und sogar den Zune unter einen Hut gebracht haben. Alles in einheitlichem Vista-Style machte das einen enorm guten Eindruck.

Auf den kleinen Ständen ging es zwar nicht immer nur mit einem guten Eindruck, dafür mit reichlich Spaß zur Sache. Wenn immer man an einen Stand kam, an dem die Produkte aussahen, wie schon einmal gesehen (zumeist von großen Unternehmen aus Cupertino) hieß es „no photos!". Warum wohl...

Einen kleinen Killer zum Schluss haben wir aber doch erspähen dürfen. Ein großer Flachbildschirm, der seinen Namen auch wirklich verdient. Es dürfte nicht einmal ein Zentimeter gewesen sein, den das Produkt tief ist. Wie ein Bild der Schwiegermutter passt dieser Fernseher dann an die Wohnzimmerwand. Zwar waren die Farben noch ein wenig blass und auch ist mir nicht ganz klar, wo an diesem Gerät die Anschlüsse untergebracht werden sollen, aber die Richtung, in die es geht, ist ganz klar aufgezeigt. Sehr cool, ich bin echt gespannt, wann Fernseher wie Poster gerollt in Pappröllchen verschickt werden...

Ach so, nach dem Schluss noch mehr Reizüberflutung. In der „Car-Audio" Halle kam schlussendlich doch das Games Convention Gefühl wieder hoch - Technik und schöne Frauen gehören wohl doch unweigerlich zusammen :)

mcmatten - Tuesday, 8. January 2008 5:27:08  #   
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 Monday, January 07, 2008

Es ist schon irgendwie lustig - glatt geht „sowas" ja nie, oder? Jetzt tippe ich schon das greife Mal für den heutigen Tag in die Klaviatur meines Notebooks und kann es nicht einmal online stellen. Dafür nehme ich mir die Zeit, die gerade gemachten Fotos zu sortieren und nebenbei zu versuchen, die gewonnen Eindrücke des Strips ein wenig in Worte zu fassen.

Ha, gerade bei der Hälfte der Bilder, schon kommt der Techniker und verpasst mir einen neuen Router... ich werde daher wohl erstmal meinen ersten Eintrag hochladen und dann an dieser Stelle weitermachen (alles ziemlich live, cool, oder?).

So, zurück zum Eigentlichen - den Eindrücken. Nachdem wir uns nämlich alle - bis auf Sebastian, den ich schon in Frankfurt als CT-Leser als weiteren Teilnehmer entlarvt habe - verpasst haben, und man in Vegas keine Leute einfach so spontan findet, haben wir uns zu Zweit auf den Weg gemacht, die große Stadt zu erkunden. Zwei Mal Größe in einem Satz, deshalb nochmal zur Verdeutlichung: Wenn man nur die Straße nach dem Hotel nehmen muss, dann bedeutet das keine 20, 30 oder 50 Meter. Hier müssen mehrere Fußballfelder genommen werden, um ein Hotel zu passieren (die Bilder laden ja gerade hoch).

Ein kurzer Blick also auf das New York, New York mit der Achterbahn auf dem Dach, das MGM, das fast schon durch schlichte Eleganz besticht, den Coca Cola Store, das Bellagio und auch das Paris hinter uns gelassen - und dann packt es uns. Die Fashion Show Mall! Levis, Puma, Lacoste, Apple - alles was das Herz begehrt. Lustig ist, dass in Vegas immer mit Rabatten zwischen 50 und 70% geworben wird, teilweise auch ohne überhaupt einen Preis an die Ware zu schreiben. Aber ganz gleich, hier mussten wir rein. Eine kurze Stärkung und die Lage war klar. Da wird es schon fast zur Nebensache, dass wir es nicht geschafft haben, die netten Damen am Eingang der CES dazu zu bewegen, dass sie uns - aus reiner Höflichkeit und Aufgrund von blauen Augen - doch einen Blick auf Bill Gates werfen lassen.

Auf dem Rückweg haben wir uns übrigens noch kurz My Heart Will Go On am Bellagio-Hotel vorführen lassen. Das mit den Wasserfontänen kommt live noch viel besser als im Film :)

Nun merke ich gerade, dass ich seit fast 27 Stunden wach bin... die zwei Stunden in der Nacht zuvor haben auch nicht so viel gebracht. Ich bin dann mal weg.. also, weg weg... 

mcmatten - Monday, 7. January 2008 6:45:01  #   
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undefinedLas Vegas - here we are. Angekommen, quasi. Vorher wollte man es ja auch nicht so recht glauben, aber unsere 52050, der „große" Thorshammer, mit Intel Core2 Extreme QX6850, 4096MB OCZ PC1066 Reaper HPC Edition und 2x XFX 768MB NVIDIA GeForce 8800 ULTRA XT auf einem NVIDIA nForce 680i SLI Mainboard hat uns die Wahl zum coolsten Gaming PC Deutschlands eingefahren. Microsoft hatte gesucht und zur Belohnung winkt nun eben diese Reise zur CES nach Las Vegas.

Ein abenteuerlicher Trip, der am Sonntagmorgen mit dem Flugzeug von Frankfurt starten sollte. 09:35 Abflug bedeutet halb sieben am Flughafen sein zu müssen. So wollen es die Fluggesellschaften - zumindest wenn es in die USA geht.

Ich packe meine Sachen und nehme mit: eine Zahnbürste, a few dollars more und einen biometrischen Reisepass. Samstagnachmittag ging es bereits nach Gießen, wo ich einer guten Freundin das Sofa abquatschen konnte, um am Sonntagmorgen um 4 Uhr aus dem selbigen zu kriechen und mich in den Zug nach Frankfurt zu setzen. Dort wiederum lief alles so reibungslos, dass ich bequem zwei Stunden länger hätte schlafen können.. verdammt.

An Schottland vorbei, immer in Richtung Grönland, wo es beim zweiten Sonnenaufgang für diesen Tag Kaffee gab (mit Herzchenwaffeln aus der Heimat). Glutroter Himmel trifft weiß, viel weiß. Und bei -61° Celsius Lufttemperatur möchte ich meine Nase nun auch nicht mehr aus dem Flugzeug halten. Zumal der Sauerstoffgehalt in 10000 Metern sicherlich auch nicht so gesund ist.

Weiter gings über Kanada, hinein in die USA. Es ist schon beeindruckend, wenn der Blick aus dem Fenster so wirkt, als schwebt man gar nicht so hoch über einem frisch beschneiten Rasen mit bizarren Rissen, die wie kleine Flüsse wirken.

Jetzt geht es erst einmal auf die Suche nach meinem Internet Access - wenn ihr diese Zeilen lesen könnt, habe ich es irgendwie geschafft...

mcmatten - Monday, 7. January 2008 6:02:16  #   
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 Thursday, January 03, 2008

Dem HD-Zwang kann sich niemand entziehen. Hat der Megapixel-Wahn bei den Digitalkameras angefangen - hier hat eine einfache Handtaschenkamera ja mittlerweile schon eine höhere Auflösung als die Profikameras im Fotograben - haben auch die kleinen Videokameras nun den Hang zu mehr. Doch was bei den portablen Fotostudios kein Ende zu nehmen scheint, wird bei den bewegten Kollegen schon durch die Auflösung der verfügbaren Fernseher beschränkt. Die AHD 200 von Aiptek kommt mit „720p".

Der erste Eindruck
Im ersten Moment weiß man nicht wirklich, wie man die AHD 200 anfassen soll. Am Besten ist, man vergisst Videokameras, wie man sie kannte (waren das Zeiten, als man die VHS Kamera schultern musste und der dicke Akku um die Schulter hing), sondern gewöhnt sich an das einhändige Filmen. Das Gehäuse ist in mattschwarz und silber gehalten, einzig das Objektiv wird mit Chromoptik umfasst. Der „Auslöser" ist mit dem Zeigefinger gut zu erreichen, während mit dem Daumen bequem navigiert oder gezoomt werden kann. Für arg große Hände ist die AHD200 allerdings nichts - soviel vorab.

Die Ausstattung
Die Kamera macht nativ eine Auflösung von 5 Megapixel, also 2592x1944 Pixel und interpoliert bei Bedarf auf 8 Megapixel (3200x2400). Wer Platz sparen möchte, kann auch auf 3 Megapixel herunterschrauben. Für bewegte Bilder stehen die Formate 352x240, 720x480 und in HD mit 1280x720, also 720p. Gespeichert wird entweder auf dem - vernachlässigbar kleinen - internen Speicher oder auf SD-Karten mit einer Kapazität von bis zu 32GB. Hier lässt sich schon eine Menge Material aufnehmen - der nächste Urlaub ist gesichert. Das Bild wird bei Bedarf als NTSC oder PAL ausgegeben. Das Li-Ion Akku wird per USB aufgeladen - so kommuniziert die Kamera auch mit dem Rechner.

Die Praxis
In der Praxis schlägt sich die AHD 200 ausgesprochen gut, wobei ihre Vorteile auch zugleich die Nachteile sind. Der Camcorder ist extrem leicht und klein, was ihn zum einen sehr handlich macht, zum anderen aber natürlich auch sehr Wackelanfällig. Wer gewohnt ist, mit einer schweren Spiegelreflexkamera oder einer großen Videokamera zu hantieren, der wird sich anfangs recht schwer tun.

Das integrierte Mikrofon ist wirklich brauchbar und der einstellbare Weißabgleich (automatisch, sonnig, bewölt, floureszierend und künstlich) sehr schön, um sich hinterher am PC viel Arbeit zu erspraren. Auch die Effekte (schwarz/weiß und „klassisch") machen einen guten Eindruck, vor allem wenn es einmal schnell gehen muss - Youtube lässt grüßen.

Wirklich großartig ist, dass der Camcorder in „H.264" aufnimmt, also im .MOV-Format, das sich plattformübergreifend einsetzen lässt. Somit muss niemand „außen vor" bleiben und auch die Apple-User kommen auf ihre Kosten. Die Dateien lassen sich bequem in iMovie importieren und machen eine Menge Spaß. Hier zeigt sich auch der Vorteil von der Aufnahme auf eine SD-Karte. Während man bei herkömmlichen - auch digitalen - Camcordern noch das Band überspielen muss, was genau so lange dauert, wie das Band nun eben lang ist, werden die Daten hier einfach von der SD-Karte herunterkopiert.

Die Bildqualität
Ganz ehrlich, gehen wir nach der berühmten „Was nichts kostet, ist auch nichts" Vorgabe vor, so können wir von der AHD 200 nichts, nein vielmehr gar nichts, erwarten. Für schlappe 150 Euro soll sie HD ins Wohnzimmer bringen. Wer nun aber meint, das ist gerade der Gnadenstoß für den kleinen Aiptek Schützling, der täuscht sich gewaltig. Klar hat der Camcorder ein nicht zu vernachlässigendes Bildrauschen, aber für den alltäglichen Gebrauch ist das Bild mehr als brauchbar.  Ein wenig mehr Schärfe wäre zwar durchaus wünschenswert, dafür wird man jedoch durch knackige Farben entschädigt. Außenaufnahmen gelingen dabei eher besser als Innenaufnahmen. Und das nächste Madonna Konzert filmen die Profis zur Sicherheit ohnehin auch nochmal mit.

Das Fazit
Wie heißt es manchmal so schön? „Kaufen, wenn sie einen günstigen Camcorder haben wollen, der mehr kann, als nur Youtube bespaßen. Nicht kaufen, wenn sie schon etwas besseres, oder einfach zu viel Geld haben". Das bringt es eigentlich schon auf den Punkt. Für schmale 150 Euro kann man mit der AHD 200 wirklich nichts falsch machen. Es muss einem lediglich bewusst sein, dass er sein Licht braucht und wirklich sehr leicht ist - das Zittern sollte man sich also abgewöhnen.

 
mcmatten - Thursday, 3. January 2008 16:53:20  #   
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Wenn ein Schrei durch die Abteilung geht, muss nicht unbedingt ein Mord passiert sein. In diesem Fall geht es nämlich um einen Jubelschrei!

Heimlich, still und leise - so wie es sich für die beschauliche Weihnachtszeit ja auch eigentlich gehört - hat Hauppauge 64bit Vista-Treiber für einige TV-Karten herausgebracht. Zwar handelt es sich hierbei wohl um recht frühe Beta-Treiber, aber die Aussicht auf eine hochwertige TV-Karte in einem 64bit-System lässt verdammt positiv ins frische Jahr blicken.

Die unterstützten TV-Karten für den Beta-Treiber 2.121.25351 sind:

Der Treiber kann hier heruntergeladen werden, enthält jedoch keine TV-Software. Hier muss die beiliegende Software installiert sein.

mcmatten - Thursday, 3. January 2008 10:26:46  #   
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Categorie: just bloggin'

Bilder vom ASUS EeePCMit dem EeePC scheint ASUS alles, aber auch wirklich komplett alles richtig gemacht zu haben. Ein Notebook, das „out oft the box" „ready to start" ist - huiuiui, nun soll es das aber erstmal mit denglisch gewesen sein - für nur 299 Euro anzubieten, ist schon fast frech, nein, vielmehr arrogant. Daher ist es auch kein Wunder, dass der Winzling in den USA die Amazon Toplisten für lange Zeit anführte und auch in Europa schon für das sprichwörtliche Scharren mit den Hufen gesorgt hat. Ende Januar soll es nun bei uns soweit sein - wir haben von ASUS vorab ein Testexemplar bekommen, um uns selbst ein Bild von dem guten Stück zu machen.Ach, eins noch: Die drei E´s stehen übrigens für: Easy to Learn, Easy to Work, Easy to Play

Das Äußere
Zugegeben - es waren ja nur Bilder zu sehen -hatten wir eine knarzige Plastikschleuder erwartet, ein „Überraschungsei". Doch ASUS hat sich wirklich nicht lumpen lassen. Der EeePC ist griffig, absolut hervorragend verarbeitet und macht einen guten Eindruck. Weder Kinderzimmer noch Business-Einsatz sollten ihm etwas anhaben dürfen. Und dabei ist er so klein, dass von Hand- über Schultasche, bis hin zu Kopfkissen jeder erdenkliche Einsatzort vorstellbar ist.

Die inneren Werte
Als CPU kommt ein heruntergetakteter mobiler Celeron zum Einsatz, der von 512MB DDR2RAM unterstützt wird. Festspeicher bringt der EeePC 4GB mit - nicht als „echte" Festplatte, sondern als Flash. Das 7" Display macht eine Auflösung von 800x480 Pixeln. Zusätzlich lassen sich 3 USB-Geräte anschließen, Netzwerk (und WLAN), sowie ein externer Monitor, Mikrofon und Kopfhörer.  

Die Software
Screenshot vom ASUS EeePCDa wir nur eine „Vorabversion" des EeePC zur Verfügung hatten, waren einige Teile der Software noch nicht brauchbar, bzw. noch nicht komplett lokalisiert. Dies wird in der endgültigen Version jedoch sicher behoben sein, weshalb wir uns lieber auf die Dinge konzentrieren wollen, die tadellos funktionieren.
Das Linux, das zum Einsatz kommt, bietet eine Oberfläche, wie man sie zum Beispiel von Handies kennt. Große Logos zeigen Einwandfrei, was sich dahinter versteckt. Selbst über das kleine Trackpad lässt sich alles bequem ansteuern.
Für den Arbeitsalltag kommt OpenOffice 2 zum Einsatz. Wie die gesamte Oberfläche ist auch OpenOffice in die Windows-Schiene und auf die schmalen 800 Pixel Breite gedrückt worden. Dabei ist es erstaunlich schnell - das hätte man von dem Zwerg nicht erwartet. Die Kommunikation mit der Außenwelt erfolgt über Skype oder Pigdin, der als Multimessenger zum Beispiel auch ICQ beherrscht. Mails werden mit Thunderbird bearbeitet und zum Surfen steht der Firefox bereit. Es darf (das ist sicherlich eher für die kleineren User interessant) gemalt werden und (das ist eher für die Größeren interessant) Solitär gespielt werden.
Musik und Bilder lassen sich einfach verwalten, auch der Dateimanager ist sehr Windows-ähnlich gehalten. Und wenn es einmal richtig langweilig wird, hat man mit der integrierten Webcam und der Videofunktion eine Menge Spaß.

Die Benutzung
Screenshots vom ASUS EeePCEins vorweg: Das meiste funktioniert genau wie es soll und macht einfach tierisch Spaß. Einzig das relativ kleine Display stört ein wenig beim Surfen. Das ist in soweit nicht sonderlich hinderlich, wie sich über das Trackpad außerordentlich gut navigieren lässt. Nur die fest integrierte Online-Anbindung zu Google-Docs macht etwas Sorgen. Hier lässt sich nicht scrollen und damit bleiben einige Button unerreichbar. Ob sich hier ASUS oder Google kümmern muss - keine Ahnung. Hauptsache es kümmert sich jemand. Denn dies ist wirklich eine unmögliche Einschränkung.

Ansonsten macht es einfach erstaunlich viel Spaß mit einem wirklich wertigen Gerät zu hantieren. Man möchte es jedem zeigen, überall mit hin nehmen, notizen machen, schauen, ob das WLAN wirklich offen ist und bloggen, was das Zeug hält. Klar, durch die kleine Tastatur ist dies etwas schwieriger, als am „normalen" Notebook. Aber die Hürde nimmt man sicherlich gerne.

Das Fazit
Bilder vom ASUS EeePCNun, im Artikel hat es ja schon etwas durchgeblickt. Wenn der EeePC komplett fertig ist (und das wird er bei Erscheinen sein), dann ist er echt genial. Mal ehrlich: Klar kostet ein „richtiges" Notebook nicht mehr arg viel mehr als 299 Euro, die der EeePC kostet. Aber man bekommt optimierte Software auf einem kleinen, grandios verarbeiteten Gerät, das auch noch schnell ist - bei langer Akkulaufzeit. Ob man den EeePC nun als „Ersatznotebook" oder Ergänzung zum Desktop-PC braucht, für die Uni, Schule oder Außentermine. Derzeit gibt es kein Gerät, das so zu fesseln weiß - bei dem geringen Preis, ich wiederhole es! - wie der EeePC.

mcmatten - Thursday, 3. January 2008 8:36:43  #   
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